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Südtirol - Touren im Burggrafenamt

 

 

 

 

 

 

Ultental

Tour : für höchste Ansprüche, nicht für Kinder geeignet

Lana - St. Pankraz - St. Walburg - St. Nikolaus - St. Gertraud
ca. 36 km

Ausgangspunkt dieser strammen Tour ist Lana im herrlichen Etschtal. Sie nehmen die Straße zum Gampenpass. Sogleich steigt die Strasse zum Ultental hin steil an und gibt einen ersten Vorgeschmack auf diesen Wadenbeisser. Leider muss hier mit teils starkem Autoverkehr gerechnet werden. Achten Sie auf gute Beleuchtung am Rad, denn es sind einige Tunnel, wenn auch kurze, zu durchradeln.

Kurz vor Erreichen des ersten Dorfes des Ultentales liegt links auf einer Waldkuppe am Zusammenfluss von Hagenbach und Falschauer die Burgruine Schloss Eschenlohe. 8 harte Kilometer haben Sie jetzt in den Beinen. Dann ist endlich St. Pankraz auf einer Höhe von 736 m erreicht. Es ist Heimatort von Josef Egger, einer der bedeutendsten Geschichtsschreiber Tirols. Haflinger

St. Walburg, das zweite Ultentaler Dorf liegt schon auf 1.190 m Höhe. Am Ende des Zoggler Stausees liegt rechterhand der Hof Kuppelwies, der einer der ältesten Gasthöfe des Tals ist. Die wohl älteste Kirche St. Moritz liegt oben am Berg in 1640 m Höhe. Man erzählt, dass hier einst die Pilger - vom Vinschgau kommend- auf ihrem Weg nach Rom vorbeizogen.

Das 1256 m hoch liegende Dorf St. Nikolaus gilt als das schönste Dorf des Ultentals. Hier ist das Ultener Talmuseum zu besichtigen. Hier oben sind noch etliche typische Ultner Holzhäuser zu finden : alte Berghöfe, die noch bis ins 20. Jahrhundert im Winter oft von der Umwelt abgeschnitten waren. Das Leben im hochgelegenen Tal war karg und von viel harter Arbeit geprägt.

Bei St. Gertraud zweigt vom Parkplatz an der Lahner Säge ein Fahrweg zu den Urlärchen ab. Der dickste Baum hat einen Umfang von 8,20 m und ist 28 m hoch. Er ist bereits blitzgeschädigt. Ein vor Jahren abgesägter Baum wies 2160 Jahresringe auf!


2000jährige Lärchen im Ultental

 

Sehenswertes :
Ultner Talmuseum

Bücher :

Tourismusbüro :
Tourismusvereinigung Ultental - Proveis Gen .m.b.H. / Tourismusverein Deutschnonsberg
I - 39016 St. Walburg
Tel: +39-0473-795387
Fax: +39-0473-795049
E-Mail: info@ultental-deutschnonsberg.info

 


Vom Weindorf St. Pauls nach Lana    

Die Tour startet im Weindorf St. Pauls, das zur Gemeinde Eppan gehört und durch den "Dom auf dem Lande" imponiert. Es geht in steilen Serpentinen in flotter Fahrt hinab. Das Strassenschild weist links nach Adrian / Adriano. Hoch ragt die sogenannte Mendelnase auf der linken Talseite auf. Wir folgen dem weiteren Strassenverlauf immer nach Adrian / Adriano.

Auf flacher Strasse rollt das Rad auf gutem Belag fast leicht dahin. Rechts und links begleiten uns lange Reihen junger Apfelbäume. Wer diese Tour um die Osterzeit unternimmt, fährt dann durch ein wahres Blütenmeer in Weiß und Rosa. Zur Herbstzeit beginnt die Apfelernte. Überall wird fleißig zwischen den langen Apfelbaumreihen gearbeitet, denn die Felder werden mehrmals nach reifen Äpfeln abgesucht. Auf der rechten Talseite blicken wir auf das rötliche Massiv mit dem Ritten. St. Pauls

Die Strecke ist relativ ruhig; nur wenige Autos stören hier den Radfahrer, dafür des öfteren ein Obstbauer mit den kleinen Traktoren und den Tanks, denn die Bäume müssen regelmäßig gespritzt werden. Wir kommen an eine kleine Kreuzung, wo das Schild 0,5 km nach Adrian ausweist. Zum Ort hinauf steigt die Strasse leicht an und direkt geradeaus treffen wir auf den Gasthof Schwarzer Adler. Wir biegen jedoch nach rechts Richtung Lana ab, und bald bietet sich ein herrlicher weiter Blick in die mit Apfelbäumen übersäte Etschebene.

Der Obstanbau ist in den letzten 20 Jahren intensiviert worden. Die Erträge werden an die ortsansässigen Obstgenossenschaften abgeliefert. ApfelbaumNur die allerbeste Qualität wird als Tafelapfel abgenommen. Mindere Qualitäten werden hauptsächlich zu Apfelsaft verarbeitet. Zwischen Lit 40.000 bis max. Lit 110.000 erhält der Apfelbauer für das Kilo, je nach Sorte und Qualität. Angebaut wird jeweils die vom Markt gewünschte Sorte, wie z.B. z.Zt Pink Lady. Die alten einheimischen Sorten werden höchstens für den Eigenbedarf angepflanzt.

Die Strasse verengt sich nun und führt dicht am Hang entlang. Es schließt sich daran eine Strecke an, die durch Apfelbaumwiesen führt und für den ambitionierten wie auch den Hobbyfahrer geeignet ist.

Bald schon ist der gelbe Turm der Kirche von Niederlana zu sehen. das apfelbaumgespickte BurggrafenlandDie Kirche in Niederlana bietet eine besondere Überraschung : den bekannten Schnatterpeck-Altar. Allerdings ist die Kirche aus Sicherheitsgründen verschlossen, der Altar kann jedoch zu bestimmten Zeiten besichtigt werden. Die Führung dauert ungefähr eine halbe Stunde.

 

 

Sehenswertes :
St. Pauls
Pfarrkirche Pauli Bekehrung, der "Dom auf dem Lande"
Adrian :
Sternbauerhof
Kellereigenossenschaft Adrian
Lana :
Schnatterpeck-Altar in der Pfarrkirche Niederlana von 1503-1511
Südtiroler Obstbaumuseum
www.obstbaumuseum.it
Schloss Lebenberg (hoch am Berg am Waalweg Tscherms)

Bücher :

Tourismusbüro :
Tourismusverein Andrian
Wehrburgstraße 1a
I-39010 Andrian
Tel. +39 0471 510100
Fax +39 0471 510642
www.andrian.info

Tourismusverein Lana und Umgebung
Andreas-Hofer-Straße 7/b
I-39011 Lana
Tel. +39-0473-561770
Fax +39-0473-561979
E-Mail : info@lana.net


 

Bozen - Lana

Tour : leicht
Streckenlänge : 30 km

Eine der beliebtesten Radtouren Südtirols beginnt im Zentrum von Bozen. Die quirlige Provinzhauptstadt ist im Gegensatz zu Meran italienisch geprägt. Sie sehen Soldaten mit federgeschmückten Filzhüten ? Dies sind die sogenannten Alpini, die italienischen Gebirgssoldaten. Längst haben Sie sich am Obstmarkt oder direkt in den Lauben, die seit über 900 Jahren die Haupteinkaufsstrasse Bozens sind, mit Proviant für Ihre Tour eingedeckt.

Sie radeln über die Eisackstraße und den Eisack-Uferradweg nach Süden. Am Hügel von Schloss Sigmundskron geht es rechts auf den Etsch-Uferweg Richtung Meran. Schloß Lebenberg bei Tscherms
Gemütliches Radeln durch das breite Etschtal im Burggrafenamt erwartet Sie, und das alles ohne Straßenverkehr. Sie radeln leicht dahin auf dem Flussdamm entlang duftender Apfelplantagen. Schnurgerade sind die Bäumchen gepflanzt, so dass bequem vom Traktor aus geerntet werden kann. Der Radweg führt weiter bis Gargazon und dann nach Lana. Von hier aus können Sie weiter über Tscherms und Marling nach Meran radeln.

Rennradfahrer wie auch Tourenfahrer oder Gelegenheitsradler nutzen das flache Etschtal für diverse Radtouren. Sie können problemlos jeden Tag eine neue Strecke erkunden. Als idealer Ausgangsort für Ihre Touren bietet sich Lana an, das am Fuße des Vigiljochs liegt.

Das von vorzugsweise deutschen Touristen besuchte Meran ist Ziel der Tour. Die "Lauben" bieten Einkaufsmöglichkeiten aller Art. Marktstand Meran Auf dem Markt werden vor allem frisches Obst und getrocknete Steinpilze in verschiedenen Qualitäten angeboten.

Beim Schlendern über die Kurpromenade längs der Etsch lassen sich die stets unter einem neuen Motto bunt bepflanzten Beete bewundern. Freitags findet ein großer Markt statt, auf dem Lebensmittel, Blumen, aber auch Lederartikel und Kleidung angeboten werden.

Die Kurstadt Meran hat ist bei Pferdefreunden durch die Galopprennbahn in Mals bekannt. Hier finden auch Haflingerschauen statt, da in Südtirol der Haflinger gern gezüchtet wird.

 

 



Sehenswertes :
Bozen:
Archäologiemuseum mit Ötzi
Vogelweidedenkmal am Waltherplatz
Dompfarrkirche
Waaghaus mit freskengeschmückter Fassade
Dominikanerkloster mit Kreuzgang

Unterkunft .
alle Kategorien, in den Orten um Bozen bzw. in Lana ist es wohl gemütlicher

Tourismusbüro :

Kurverwaltung Meran
Freiheitstrasse 45
I-39012 Meran
Tel: +39-0473-272000
Fax: +39-0473-235524
E-mail: info@meran.eu

Tourismusverein Lana und Umgebung
Andreas-Hofer-Straße 7/b
I-39011 Lana
Tel. +39-0473-561770
Fax +39-0473-561979
E-Mail : info@lana.net

Verkehrsamt der Stadt Bozen
Waltherplatz 8 39100 Bozen
Tel. +39-0471-307000
Fax +39-0471-980128

E-Mail: info@bolzano-bozen.it
www.bolzano-bozen.it


Pseirer Radlweg - eine Tour durch das Passeier Tal

Meran (325 m) - 4 km - Riffian
Riffian (504 m) - 4,5 km - Saltaus
Saltaus (490 m) - 7 km - St. Martin
St. Martin (597 m) - 3,5 km - St. Leonhard (689 m - Zentrum)
Gesamtlänge: ca 19 km

Tour : leicht trotz leichten Steigungen

Diese Tour bringt Sie von der Kurstadt Meran in das Tal der Passer. Der Gebirgsfluss, der in den Ötztaler Alpen beim Timmelsjoch entspringt, wird ständiger Begleiter des Radweges sein.
Die Pseirer, die Einheimischen, nennen ihr Tal nur kurz Passeier, und so wollen auch wir diesen Namen gern verwenden.
Der Radweg verläuft abseits des Straßenverkehrs größtenteils eben mit einigen leichten Steigungen, die angesichts des munteren Gebirgsflüsschens leicht fallen.

Startpunkt ist Meran, wo Sie kurz vor der großen Brücke, die Meran mit dem Passeiertal verbindet, nach rechts abbiegen auf den Radlweg auf, der bis nach St. Leonhard im Passeier führt.

Sie folgen dem linken Passerufer zum idyllischen Riffian. Weiter geht es in das nur 4,5 km entfernte Saltaus . Von Saltaus führt die Hirzer Seilbahn hinauf in die Bergwelt, wo herrliche Wanderwege warten. Direkt an der Staatsstrasse steht der zinnengeschmückte Schildhof Saltaus. Heute ist das imposante Gebäude zu Hotel und Restaurant umgebaut. Anfang des 14.Jh. erhielten 11 Großhöfe, deren Besitzer wahrscheinlich dem Landadel gehörten, Adelsrechte und wurden von jeglichen Steuern befreit. Dafür mussten sie sich zum Dienst dem Landesfürsten gegenüber verpflichten. Zuletzt halfen sie im Jahr 1407 Trient einzunehmen. Von den alten Rechten sind im Laufe der Jahrhunderte nur noch das Fischereirecht in der Passer geblieben. Ferner geblieben ist den Schildhofbesitzern das Paraderecht mit Schild und Hellebarde bei feierlichen Anlässen.

In der Fraktion Quellenhof fahren Sie am Golfplatz vorbei und weiter nach St. Martin unterhalb der mächtigen Matatzspitze. Die aufstrebende Gemeinde war bis 1845 Sitz der "Passeier Malschule", derenn Haus mit schönen Fresken nur von außen besichtigt werden kann. Sie überqueren die überdachte Holzbrücke und weiter geht die Fahrt nach St. Leonhard. Auf dem Weg dorthin kommen Sie am Sandwirt vorbei. Im Biergarten kann eine zünftige Brotzeit eingelegt werden. Das Museum Passeierl lohnt einen Besuch. Es versetzt den Besucher in die Zeit des legendären Freiheitkämpfers Andreas Hofer. Hier wird die Geschichte Tirols interessant und lebendig dargestellt.

St. Leonhard erwartet Sie in einem weiten Talkessel. Mit über 3000 Einwohnern ist St. Leonhard die bedeutendste Gemeinde und gleichzeitig auch wichtigstes Tourismuszentrum im Tal.

 


 

Sehenswertes :
St. Leonhard
Museum Passeier-Andreas Hofer
Jaufenburg
Heiligkreuz-Kirche
Moos :nicht am Radweg
Mooseum Bunker (seit Sommer 2008) (Ur- und Siedlungsgeschichte des Passeier Tals
im Passeier Tal :
Erlebnisbergwerk Schneeberg (das höchste Bergwerk Europas)

Tourismusbüro :
Tourismusverein Passeiertal
Passeirerstraße 40
I-39015 St. Leonhard in Passeier
Tel. +39-0473-656188
Fax. +39 0473 656624
E-Mail : info@passeiertal.it
www.passeiertal.it


 


     
    letztes Speicherdatum:
27-Feb-2012